Der Rodler Max Langenhan aus Friedrichroda hat Deutschland die erste Goldmedaille bei den laufenden Olympischen Winterspielen beschert. Sein Triumph im Einzel löste in seiner thüringischen Heimat einen Jubelsturm aus.
Der Weltmeister dominierte die Konkurrenz in Cortina d'Ampezzo vom Start bis zum Ziel. Langenhan stellte dabei vier Bahnrekorde auf und unterstrich seine Klasse eindrucksvoll. Die Vorfreude ist doppelt groß: Am vorletzten Olympia-Tag wird der 26-Jährige am 21. Februar seinen 27. Geburtstag feiern.
In Friedrichroda verfolgten mehr als 100 Einwohner die entscheidenden Läufe gemeinsam im Gemeindehaus der Stadt. Seine Eltern, vier Geschwister und zahlreiche Fans waren nach Italien gereist, um Langenhan vor Ort zu unterstützen.
Ministerpräsident gratuliert
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) würdigte den Erfolg in einer Mitteilung der Staatskanzlei. «Der Start-Ziel-Sieg mit vier Bahnrekorden markiert einen großen Tag in der Sportgeschichte unseres Freistaats», sagte Voigt. Die Leistung der Rodler vom BRC 05 Friedrichroda zeige, dass Thüringen im Rodeln Maßstäbe setze.
Wenige Stunden zuvor hatte bereits die deutsche Mixed-Staffel im Biathlon Bronze gewonnen. Zum Quartett gehörten mit Vanessa Voigt vom WSV Brotterode und Justus Strelow zwei Athleten mit Thüringen-Bezug. Der gebürtige Sachse Strelow lebt und trainiert im Freistaat.
Langenhan hatte bereits am Eröffnungstag der Winterspiele für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem Instagram-Video zeigte er sich in der offiziellen deutschen Olympia-Ausstattung und verglich den Poncho scherzhaft mit einem «Fledermauskostüm».
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








