Irland ermittelt gegen Musks Grok wegen sexualisierter KI-Bilder von Kindern

upday.com 2 godzin temu
Die irische Datenschutzbehörde ermittelt gegen Elon Musks Chatbot Grok (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Die irische Datenschutzbehörde hat eine großangelegte Untersuchung gegen den Chatbot Grok von Elon Musk eingeleitet. Der Vorwurf: Die auf der Plattform X integrierte Künstliche Intelligenz soll die Erstellung und Veröffentlichung nicht einvernehmlicher sexualisierter Bilder von Europäern ermöglicht haben – darunter auch Kinder. Die Behörde prüft, ob X damit gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen hat.

Im Zentrum der am Dienstag gestarteten Ermittlungen steht der «Spicy Mode» von Grok, der Anfang Januar eingeführt wurde. Die Funktion erlaubte es Nutzern, mit Aufforderungen wie «entferne ihre Kleider» oder «zieh ihr einen Bikini an» suggestive Bilder von Frauen oder Kindern zu generieren. Laut der irischen Datenschutzkommission (DPC) geht es um «die mutmaßliche Erstellung und Veröffentlichung auf X von potenziell schädlichen, nicht einvernehmlichen intimen oder sexualisierten Bildern von Europäern, einschließlich Kindern».

Die DPC ist als federführende Behörde für die Anwendung der EU-Regeln auf X zuständig, weil die europäische Zentrale der Plattform in Irland sitzt. Die Behörde steht nach eigenen Angaben im Austausch mit X. Mehrere Länder haben eigene Untersuchungen gegen Grok eingeleitet oder das Tool blockiert.

Separate EU-Untersuchung läuft

Parallel prüft die EU in einer separaten Untersuchung, ob X seinen Verpflichtungen aus dem Digital Services Act (DSA) nachkommt. Das Gesetz verpflichtet große Internet-Plattformen, verbotene Inhalte wie sexualisierte Bilder, Kinderpornografie, Morddrohungen und Nazi-Symbole zu löschen.

Die Regulierung US-amerikanischer Tech-Konzerne sorgt seit der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus im Januar 2025 für wachsende Spannungen zwischen Brüssel und Washington. X-Eigentümer Musk und Vertreter der US-Regierung hatten der EU in der Vergangenheit «Zensur» vorgeworfen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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