Die Junge Union fordert die Wiedereinführung der Wehrpflicht ab dem 1. Juli 2027 – falls die Freiwilligenzahlen beim neuen Wehrdienst nicht ausreichen. Parallel verlangt die Frauen-Union, dass auch Frauen den Wehrdienstfragebogen ausfüllen müssen. Beide Initiativen sollen auf dem CDU-Parteitag im Februar beraten werden. Die Debatte kommt keine vier Wochen nach Einführung des neuen Wehrdienstes am 1. Januar.
«Spricht sich die CDU Deutschlands für die Wiedereinführung eines verpflichtenden Wehrdienstes ab dem 1. Juli 2027 aus», heißt es in einem Antrag für den Parteitag, wie das Magazin Focus berichtet. Bedingung: Die Bundeswehr erreicht den gesetzlich festgelegten Personalzuwachs nicht vollständig. Aktuell dienen rund 181.000 Soldaten in der Bundeswehr. Die Zielmarke für dieses Jahr liegt bei 186.000 bis 190.000 aktiven Kräften.
Die CDU-Abgeordnete Vivian Tauschwitz nannte die Forderung «nur die konsequente und notwendige Schlussfolgerung». Ihr Parteikollege Johannes Volkmann betonte: «Deshalb können wir uns vage Absichtserklärungen zur Wiedereinführung der Wehrpflicht nicht länger leisten.»
Frauen-Union will Gleichstellung
Die Frauen-Union geht noch weiter. In einem Antrag für den Parteitag, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, fordert sie, dass künftig auch Frauen den Wehrdienstfragebogen ausfüllen müssen. Der Fragebogen soll zudem erweitert werden: Wer den Wehrdienst ablehnt, soll angeben, ob eine Tätigkeit in sozialen, zivilen oder Katastrophenschutz-Bereichen infrage kommt.
Zusätzlich schlägt die Frauen-Union ein verpflichtendes «Gesellschaftsjahr» für junge Menschen vor. Dies würde eine Änderung des Grundgesetzes erfordern – bisher sieht dieses nur die Möglichkeit vor, Männer zum Wehrdienst oder Ersatzdienst einzuziehen.
Die Frauen-Union fordert außerdem, den Ersatzdienst finanziell genauso attraktiv zu gestalten wie den neuen Wehrdienst, vergütet mit 2.600 Euro brutto im Monat.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.











