McLaren-Duell um F1-Titel spitzt sich zu - nur 9 Punkte Unterschied

upday.com 7 godzin temu
Der WM-Kampf wird zwischen Lando Norris (links) und Oscar Piastri entschieden. (Archivbild) Denes Erdos/AP/dpa

Das Titelrennen in der Formel 1 erreicht eine entscheidende Phase. Nur noch zehn Rennen stehen in dieser Saison an, und Max Verstappen (27) hat bei seinem Heimspiel in Zandvoort am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) kaum noch Chancen auf seinen fünften Weltmeistertitel.

Die Spitze der Fahrerwertung wird von einem packenden McLaren-Duell dominiert. Oscar Piastri (24) führt die Gesamtwertung mit nur noch neun Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Lando Norris (25) an.

Norris konnte drei der vergangenen vier Rennen gewinnen und drängt auf den ersten WM-Titel seiner Karriere. Bereits in Kanada kam es zwischen den beiden McLaren-Piloten zu einer Berührung, Norris schied nach seinem eigenen Fehler sogar aus.

McLaren-Duell ohne Stallorder

Das Team verzichtet weiterhin auf Stallorders und lässt beide Fahrer frei gegeneinander fahren. «Wir sind auch hier, um zu beweisen, wer der bessere Fahrer ist», sagte Norris vor dem Rennen an der Nordsee.

Die Freundschaft zwischen den Piloten könnte bei diesem Titelkampf auf eine harte Probe gestellt werden. Geschenke wird es definitiv nicht geben, auch wenn beide einen Crash unbedingt vermeiden wollen.

Verstappen liegt als Dritter bereits 97 Punkte hinter Spitzenreiter Piastri zurück. Der viermalige Weltmeister konnte seit mehr als drei Monaten nicht mehr gewinnen und kämpft mit einem schwächelnden Red Bull um die Konkurrenzfähigkeit.

Verstappens Blick in die Zukunft

Trotz der aussichtslosen Lage bleibt der Niederländer vor seinem Heimrennen motiviert. «Ich will die Chancen nutzen, die sich mir bieten», sagte Verstappen in Zandvoort vor zehntausenden Landsleuten auf den Tribünen.

Der Red-Bull-Star richtet seinen Fokus bereits auf 2026, wenn unter neuem Reglement wieder um den Titel gefahren werden soll. «Es macht keinen Sinn, frustriert zu sein. Wir müssen schauen, wie das Auto funktioniert und wie wir es verbessern können.»

Rekordweltmeister Lewis Hamilton (40) erlebt eine frustrierende erste Saison bei Ferrari. Der Brite wirkte in Zandvoort merklich genervt, als er über seine Aussichten für den Rest der Saison sprechen sollte.

Hamiltons Ferrari-Frust

«Es hat sich nicht viel geändert», sagte Hamilton zu seiner anhaltenden Krise im roten Renner. Zwar sehe er viel Potenzial in seinem Auto, auf den Asphalt bringe er das aber viel zu selten.

In seinem Frust hatte der siebenmalige Weltmeister bereits angeboten, das Cockpit zu räumen. Mittlerweile verfolgt er jedoch einen anderen Ansatz: «Es geht nur darum, mich darauf zu konzentrieren, wieder Spaß an meiner Arbeit zu haben. Ich liebe diesen Sport.»

Nico Hülkenberg (38) sorgte mit seinem ersten Podestplatz in Silverstone für den Höhepunkt seiner Saison. Der Rheinländer liebäugelt mit seinem aktuellen Team Kick Sauber mit Platz fünf in der Konstrukteurswertung.

Deutsche Perspektiven

Bevor Hülkenberg im nächsten Jahr zu Audi wechselt, will er noch einmal alles herausholen. «Ich will das Beste aus meinen Möglichkeiten machen, am Abend in den Spiegel sehen und sagen können: Wir haben nichts unversucht gelassen», sagte der Neunte der Fahrerwertung. «Ich will Spaß haben und so viele Punkte wie möglich holen.»

Mick Schumacher (26) bleibt hingegen weiterhin Zuschauer der Motorsport-Königsklasse. Nachdem Formel-1-Neuling Cadillac im kommenden Jahr mit Sergio Pérez (35) und Valtteri Bottas (35) an den Start geht, wird ein Comeback für den Sohn von Michael Schumacher immer unwahrscheinlicher.

Schumacher wartet seit Ende 2022 auf einen neuen Sitz und fährt derzeit in der Langstrecken-WM für Alpine. Selbst wenn Franco Colapinto im Winter sein Cockpit räumen muss, ist Schumacher nicht in der Favoritenrolle auf die Nachfolge.

(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.

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