Der Januar war weltweit der fünftwärmste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Gleichzeitig erlebte Europa den kältesten Jahresstart seit 2010 mit einer Durchschnittstemperatur von minus 2,34 Grad Celsius. Das geht aus neu veröffentlichten Daten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) hervor. Die extremen Temperaturunterschiede zeigen, wie Kältewellen in Europa und Nordamerika zeitgleich mit Rekordhitze auf der Südhalbkugel auftreten können.
Die globale Durchschnittstemperatur der bodennahen Luft lag im Januar bei 12,95 Grad Celsius. Das sind 0,28 Grad weniger als im wärmsten Januar seit Messbeginn, der im Vorjahr verzeichnet wurde. An beiden Polen wurden überdurchschnittliche Temperaturen gemessen.
Ende Januar brachte ein mäandernder polarer Jetstream eisige Luft nach Europa und Nordamerika. Zur gleichen Zeit registrierten Meteorologen auf der Südhalbkugel Rekordtemperaturen. In Australien, Chile und Patagonien führte die extreme Hitze zu Waldbränden.
Klimarisiken nehmen zu
Samantha Burgess, Klima-Strategiechefin beim EZMW, erklärte: «Während menschliche Aktivitäten weiterhin die langfristige Erderwärmung vorantreiben, zeigen diese jüngsten Ereignisse, dass Resilienz und Anpassung an zunehmende Extreme zur Vorbereitung der Gesellschaft auf größere Klimarisiken in der Zukunft von entscheidender Bedeutung sind.» Die Januar-Daten verdeutlichen, dass sehr kaltes Wetter in einer Region und sehr hohe Hitze in einer anderen sich nicht ausschließen müssen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








