Rote Karte für Zajc: Wegen 4 Millimeter ist die Tournee vorbei

upday.com 3 godzin temu
Domen Prevc aus Slowenien beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (Symbolbild) (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images) Getty Images

Der slowenische Skispringer Timi Zajc ist beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen erneut disqualifiziert worden. Die Jury schloss ihn noch vor seinem ersten Sprung vom Wettbewerb aus - sein Anzug wich um vier Millimeter von der Norm ab. Die Konsequenz: eine "Rote Karte" und das vorzeitige Tournee-Aus.

Zajc darf nun auch bei den beiden kommenden Wettbewerben in Innsbruck am 4. Januar und Bischofshofen am 6. Januar nicht starten. Für den Slowenen bedeutet das eine vierfache Nullnummer bei der Vierschanzentournee - seine Hoffnungen auf einen Gesamtsieg sind damit endgültig zerstört.

Zweite Regelwidrigkeit in Folge

Die Disqualifikation in Garmisch-Partenkirchen war bereits Zajcs zweiter Verstoß gegen die Ausrüstungsnormen in diesem Winter. Bereits beim Auftaktspringen in Oberstdorf war sein Anzug beanstandet worden - dort wich die Beinlänge um drei Millimeter ab. Sein damaliger geteilter zweiter Platz wurde nachträglich gestrichen.

Karl Geiger zeigte Verständnis für die Frustration des Athleten, machte aber deutlich: «Es kann passieren, aber wenn es das zweite Mal in Folge passiert, muss ich sagen: das darf nicht passieren. Das ist für den Athleten natürlich sehr frustrierend.»

Experte unterstützt harte Linie

ZDF-Experte Severin Freund verteidigte die strenge Haltung der FIS. «Es ist das einzig Korrekte, dass man der Linie treu bleibt», sagte der Ex-Athlet. Er betonte: «Wenn sich der Athlet dann nicht darauf einstellt und der Athlet nicht genug nacharbeitet, ist es die einzig logische Konsequenz, dass man von der Fis weiter bei der Linie bleibt.»

Zajc war nicht der einzige Springer, der in Garmisch-Partenkirchen wegen Materialverstößen disqualifiziert wurde. Auch der US-Amerikaner Jason Colby durfte nicht springen - sein Anzug war am Bein zwölf Millimeter zu lang. Der Türke Fatih Arda İpcioğlu wurde nach seinem Sprung disqualifiziert.

Prevc dominiert weiter

Das Neujahrsspringen gewann Zajcs Teamkollege Domen Prevc mit Sprüngen auf 143 und 141 Meter. Der Slowene baute seine Führung in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee weiter aus. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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