Skispringen: FIS verschiebt Gleichstellung von Männern und Frauen

upday.com 1 dzień temu
Fis-Rennleiter Sandro Pertile arbeitet weiter an einer Angleichung des Sprung-Kalenders. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa

Der Weltverband FIS verschiebt die vollständige Kalender-Angleichung für Männer und Frauen im Skispringen. Rennleiter Sandro Pertile kündigte laut DPA in Bischofshofen an, dass die FIS die ursprünglich für die Saison 2026/27 geplante Integration nicht umsetzt. «Der Kalender 2026/27 wird nicht der gleiche sein für Männer und Frauen», sagte der 57-Jährige. Die Verzögerung zeigt die anhaltenden logistischen Herausforderungen bei der Gleichstellung der beiden Weltcup-Serien.

Pertile räumte ein, dass die ursprünglichen Pläne zu ambitioniert waren. «Wir waren vielleicht zu optimistisch, dass wir den gleichen Kalender schon in der kommenden Saison haben. Es wird ein bisschen mehr Zeit brauchen, um ihn komplett anzugleichen», erklärte er.

Ein zentrales Problem: Die Frauen springen am 5. und 6. Januar aktuell in Villach, während zeitgleich das Tournee-Finale der Männer in Bischofshofen stattfindet.

Der österreichische Skiverband fordert derweil, dass Villach im Kalender erhalten bleibt.

Die FIS plant die erste Vierschanzentournee für Frauen bereits für die kommende Wintersaison.

Weniger Teilnehmer und keine Probesprünge

Um Zeit an Wettkampftagen zu sparen, plant die FIS grundlegende Änderungen. «Wir müssen bereit sein, die Zahl von Sprüngen zu reduzieren», sagte Pertile an der Paul-Außerleitner-Schanze. Als ersten Schritt will der Verband die Teilnehmerzahlen für beide Geschlechter begrenzen. «Der erste Schritt wird sein, dass wir definieren müssen, wie viele Männer und Frauen dabei sind», so der Rennleiter.

Darüber hinaus sollen die bisher obligatorischen Probedurchgänge wegfallen. «Ich denke, dass wir in naher Zukunft keine Probedurchgänge mehr haben in unserem Sport», kündigte Pertile an.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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