Sturmtief Elli: Ab heute bis zu 20 Zentimeter Schnee und Verkehrschaos

upday.com 1 dzień temu
In der Nacht zum Freitag sollen Schnee und Wind für größere Behinderungen sorgen. Federico Gambarini/dpa

Sturmtief «Elli» bringt Deutschland von Donnerstagnacht bis Freitag schwere Winterwetterbedingungen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Schneefällen von zehn bis 20 Zentimetern, stürmischem Ostwind und Schneeverwehungen in einem Streifen von der Nordsee bis in den Osten. In Süd- und Westdeutschland droht Glatteis, wenn der Schnee am Freitagmorgen in Regen übergeht. Die Behörden raten dringend: Wer nicht unbedingt reisen muss, sollte zuhause bleiben.

Ein Meteorologe des Wetterdienstes spricht von «einem echten Wetterkrimi». Ein Kollege in Potsdam warnt: «Das wird schon eine extreme Lage».

Massive Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet

Die Deutsche Bahn rechnet ab Donnerstag mit Verspätungen und Zugausfällen im Fernverkehr. Das Unternehmen appelliert an Reisende: «Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben können». Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: «Alle verfügbaren Kräfte sind auf den Straßen, Bahnhöfen und Schienen unterwegs, damit die Verkehrswege sicher befahrbar bleiben.» Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (BSW) empfiehlt, nicht zwingend notwendige Fahrten zu verschieben.

Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen warnt vor Verzögerungen und Teilausfällen im Nahverkehr. Die Nahverkehrsbetriebe in Schleswig-Holstein schließen eine Einstellung des Betriebs nicht aus. Einige Fährverbindungen zu den Ostfriesischen Inseln fallen am Freitag voraussichtlich aus.

Schulen schließen, Müllabfuhr fällt aus

In Teilen Niedersachsens entfällt der reguläre Unterricht bereits am Donnerstag. Betroffen sind Regionen wie Wilhelmshaven, Emden und der Landkreis Aurich – die Schulen wechseln auf Distanzunterricht. Auch in anderen Bundesländern sind Schulschließungen am Freitag möglich.

In vielen Regionen Niedersachsens ruht die Müllabfuhr, weil die Fahrzeuge die glatten Straßen nicht sicher befahren können.

Winterdienst unter Druck

Der Winterdienst in Hildesheim arbeitet ab sofort mit Einschränkungen – es fehlt Streusalz. In Mecklenburg-Vorpommern drohen Personalengpässe beim Winterdienst wegen eines Streikaufrufs im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Die Straßenverwaltung will trotzdem versuchen, Landes- und Bundesstraßen frei zu halten.

Unfallrisiko für Fußgänger steigt

Bernhard Fleischer, leitender Oberarzt der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam, warnt: «Die derzeitigen Witterungsbedingungen stellen eine besondere Herausforderung dar und bergen ein erhöhtes Risiko für Stürze und Unfälle.» Die Notaufnahme hat sich vorbereitet – in den vergangenen Tagen hatte Glatteis bereits zu einer erhöhten Zahl von Verletzten geführt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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