Tausende ohne Heizung nach Kiew-Angriffen: UN-Sicherheitsrat tagt Montag

upday.com 14 godzin temu
Überblick über eine UN-Sicherheitsratssitzung zur Ukraine im UN-Hauptquartier in New York (Symbolbild) (Photo by kena betancur / AFP via Getty Images) Getty Images

Der UN-Sicherheitsrat hält am Montag eine Dringlichkeitssitzung zur Ukraine ab. Die Ukraine hat die Sitzung nach massiven russischen Angriffen auf Kiew beantragt, bei denen in der Nacht zum Freitag vier Menschen ums Leben kamen. Tausende Wohnhäuser stehen seitdem bei Minusgraden ohne Heizung da.

Der ukrainische UN-Botschafter Andrij Jermak erklärte laut Nachrichtenagentur AFP in einem Brief, «Russland hat mit seinen Angriffen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine ein neues erschreckendes Ausmaß an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erreicht». Sechs Mitglieder des UN-Sicherheitsrats unterstützen die ukrainische Anfrage: Frankreich, Großbritannien, Lettland, Dänemark, Griechenland und Liberia.

Außenminister Andrij Sybiha kündigte auf der Plattform X an: «Bei dem Treffen wird es um die eklatanten Verstöße Russlands gegen die UN-Charta gehen.»

Berichten zufolge setzte Moskau bei den jüngsten Angriffen eine ballistische Mittelstreckenrakete vom Typ «Oreschnik» ein.

Verhandlungen und internationale Hilfe

Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete über laufende Gespräche zur Beendigung des Krieges. Auf Telegram schrieb er: «Wir tauschen uns fast jeden Tag mit der amerikanischen Seite aus.» Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow habe mit US-Vertretern gesprochen.

Großbritannien kündigte während eines Besuchs in Kiew 200 Millionen Pfund Hilfe an. Verteidigungsminister John Healey erklärte, das Geld solle die Modernisierung von Fahrzeugen und Kommunikationssystemen sowie den Drohnenschutz finanzieren. Die Hilfe bereitet auch einen möglichen Einsatz britischer Soldaten in einer multinationalen Truppe im Falle eines Waffenstillstands vor.

Ukrainische Gegenangriffe auf russisches Gebiet

Ein ukrainischer Drohnenangriff ließ in der Region Belgorod 600.000 Menschen ohne Strom. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bezeichnete es als «extrem schwierig», die Versorgung wiederherzustellen. Anwohner suchten sich laut Berichten mit Taschenlampen und Autoscheinwerfern ihren Weg.

Das ukrainische Militär erklärte zudem, in der Nacht zum Samstag das Öldepot Schutowskaja in der Region Wolgograd angegriffen zu haben. Der Gouverneur der Region bestätigte ein Feuer in einem Öldepot im Bezirk Oktjabrski. Niemand kam zu Schaden.

Das russische Verteidigungsministerium meldete, in der Nacht 67 ukrainische Drohnen zerstört zu haben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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