Trump könnte Deutschland den Gashahn zudrehen - Wirtschaftsweise fordert Gasreserve

upday.com 4 godzin temu
Luftaufnahme einer Erdgasbohranlage in Bayern zeigt Deutschlands Bemühungen um Energieunabhängigkeit (Symbolbild) (Photo by Philipp Guelland/Getty Images) Getty Images

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer warnt vor einer zu starken Abhängigkeit Deutschlands von US-Flüssigerdgas. Sie befürchtet, dass US-Präsident Donald Trump die Energielieferungen als politisches Druckmittel einsetzen könnte. Gleichzeitig bewertet die Bundesnetzagentur die aktuelle Gasversorgung als sicher.

Schnitzer sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: «Ich würde nicht ausschließen, dass (US-Präsident Donald) Trump uns irgendwann androht, den Gashahn zuzudrehen, wenn er Zugeständnisse von uns will.» Die Wirtschaftsweise fordert daher, Deutschland müsse Vorkehrungen treffen.

Sie plädiert für den Aufbau einer Gasreserve und eine stärkere Diversifizierung der Lieferanten. Als Alternativen nennt Schnitzer Katar, afrikanische Produzenten und Norwegen. Deutschland solle sich nicht einseitig von US-Importen abhängig machen.

Aktuelle Versorgungslage

Die Bundesnetzagentur schätzt die Gasversorgung in ihrem Jahresrückblick für 2025 als gesichert ein. Die aktuellen Speicherstände lägen «in einem angemessenen Rahmen». Die Füllstände belaufen sich derzeit auf 47 Prozent.

Schnitzer äußerte sich auch zu möglichen Sparmaßnahmen bei anhaltender Kälte. «Sollte es bis in den März oder April hinein sehr kalt sein und das Gas tatsächlich knapper werden, könnte man die Leute auffordern, zurückhaltender zu heizen», erklärte sie gegenüber der Funke Mediengruppe.

Die Niederlande und Belgien zählen aktuell zu den wichtigsten Lieferländern Deutschlands. Die Bundesnetzagentur verweist zudem auf veränderte Importmöglichkeiten und neue Absicherungsstrategien der Händler.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału