Trumps Gaza-Vision: Luxushotels und Wolkenkratzer - während Menschen in Müll suchen

upday.com 2 godzin temu
Trumps Gaza-Wiederaufbauplan wird beim Weltwirtschaftsforum in Davos präsentiert (Symbolbild) (Photo by Chip Somodevilla/Getty Images) Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos seine Vision für den Wiederaufbau des Gazastreifens vorgestellt: Luxushotels, Wolkenkratzer mit Mittelmeerblick, neue Wohngebiete – fertig in drei Jahren. Während er und sein Schwiegersohn Jared Kushner am Donnerstag von «fantastischen Investitionsmöglichkeiten» sprachen, suchten Palästinenser in Gaza zeitgleich in Müllhalden nach Brennbarem, um nicht zu erfrieren.

Trump präsentierte bei der Gründung seines «Friedensrats» für den Gazastreifen den umstrittenen Plan für ein «New Gaza». «Ich werde in Gaza großen Erfolg haben, das wird ein wunderschöner Anblick», sagte er in Davos. Der Gazastreifen ist nach einem zweijährigen Krieg zwischen der islamistischen Hamas und Israel nahezu vollständig zerstört.

Kushners «Masterplan»

Kushner, selbst Immobilienentwickler, detaillierte den «Masterplan» für die Region. «Im Nahen Osten werden solche Städte für zwei oder drei Millionen Menschen in drei Jahren gebaut», erklärte er. Die geschätzten Investitionen für Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen belaufen sich auf 25 Milliarden Dollar – mehr als 21,3 Milliarden Euro. «Es werden fantastische Investitionsmöglichkeiten entstehen», so Kushner. «Es könnte eine Hoffnung sein.»

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass Kushners Plan zentrale Fragen nicht beantwortet: Eigentumsrechte, Entschädigungen für Palästinenser, die während des Krieges ihre Häuser, Geschäfte und Lebensgrundlagen verloren, sowie die Unterbringung Vertriebener während der Bauphase bleiben ungeklärt. Trump postete zudem ein KI-Video zur Zukunft des Gazastreifens. Voraussetzung für Investitionen ist die Entwaffnung der Hamas.

Die Realität: Suche nach Brennbarem in Müllhalden

Während Trump seine Pläne präsentierte, beobachteten Reporter der Nachrichtenagentur AP Palästinenser in Al-Mawasi, die auf einer Mülldeponie nach Brennbarem suchten. Hunderttausende leben in Zelten in Vertriebenencamps, die Nachttemperaturen sinken unter minus zehn Grad. Brennstoff und Feuerholz sind knapp und teuer – sieben oder acht Schekel, rund zwei Euro.

«Das Leben ist sehr hart», sagte die Palästinenserin Sanaa Salah der AP am Donnerstag. Sie lebt mit ihrem Mann und sechs Kindern in einem Zelt, ihre wenigen Kleider spenden kaum Wärme. «Wir können uns nicht einmal eine Tasse Tee leisten. Das ist unser Leben. Wir können nachts vor Kälte nicht schlafen.»

Asis Akel berichtete, ihre Familie habe kein Einkommen. Ihre Tochter Lina sucht jeden Morgen in der Frühe nach Plastik zum Verbrennen. Trump hatte erklärt, seit dem US-vermittelten Waffenstillstand im Oktober seien Rekordmengen an Hilfe nach Gaza gelangt. Die Hilfslieferungen hätten sich deutlich erhöht – doch Hunderttausende kämpfen weiter ums Überleben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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