Ukraine plant neue Offensive gegen Russland - und verhandelt über Frieden

upday.com 2 godzin temu
Die Ukraine kündigt eine neue Offensive gegen Russland an (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj hat eine neue Offensive gegen russische Truppen angekündigt. Gleichzeitig berichtete Präsident Wolodymyr Selenskyj von laufenden Verhandlungen mit US-Vertretern über eine mögliche Nachkriegsordnung und Sicherheitsgarantien. Die Ukraine setzt damit auf eine Doppelstrategie aus militärischem Druck und diplomatischen Bemühungen, während der russische Angriffskrieg im vierten Jahr andauert.

Syrskyj begründete die Offensive-Entscheidung in einem Interview mit dem Medienportal "LB.ua" mit verbesserten Bedingungen: Die Ergebnisse bei Mobilisierung und Ausrüstung seien heute besser als noch vor sieben Monaten. «Die strategische Verteidigungsinitiative sei notwendig, weil die Ukraine allein durch Verteidigung keinen Sieg erringen könne», erklärte der Oberbefehlshaber. «Daher werden wir entsprechend Offensivoperationen durchführen.»

«Ziel sei es, den Feind Russland zu einem noch höheren Aufwand bei Personal, Munition und Bewaffnung zu bringen», so Syrskyj weiter. Die Ukraine habe es nach eigenen Angaben geschafft, die eigenen Verluste zu reduzieren und gleichzeitig Russland höhere Verluste zuzufügen. Syrskyj zufolge zielt Russland darauf ab, die gesamte Ukraine zu annektieren.

Intensive Gespräche in den USA

Parallel zur militärischen Offensive führte eine ukrainische Delegation am Samstag im US-Bundesstaat Florida "substanzielle" Gespräche mit US-Vertretern. Chefunterhändler Rustem Umerow berichtete in Onlinediensten von Treffen mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff und Präsidentenschwiegersohn Jared Kushner. Auch US-Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll nahm an den Beratungen teil.

Im Zentrum der Gespräche standen ein Wirtschaftsentwicklungsplan für die Ukraine und Sicherheitsgarantien gegen künftige russische Angriffe. Kyrylo Budanow, der neue Chef des ukrainischen Präsidialbüros, kündigte auf X «wichtige Gespräche mit unseren amerikanischen Partnern über die Details eines Friedensabkommens» an.

Fortsetzung in Davos geplant

Die Verhandlungen sollen nächste Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos fortgesetzt werden. Dort könnte nach ukrainischen Angaben bereits ein Abkommen über Sicherheitsgarantien unterzeichnet werden. Selenskyj erklärte in seiner abendlichen Videoansprache am Sonntag, man arbeite an Dokumenten, «die zur Beendigung des Krieges notwendig sind».

Die Ukraine, ihre europäischen Verbündeten und die USA haben sich auf einen 20-Punkte-Plan zur Beendigung des russischen Angriffskriegs verständigt. Dieser ist eine überarbeitete Version eines im November von den USA vorgelegten 28-Punkte-Plans, der als "sehr russlandfreundlich" kritisiert worden war. Moskau hat bisherige Friedensvorschläge abgelehnt.

Selenskyj nutzte die Gespräche auch, um auf die anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur hinzuweisen. In der Hauptstadt Kiew sei die Lage "extrem schwierig". Er bekräftigte die Forderung nach mehr internationalem Druck auf Russland zur Beendigung des Krieges.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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