US-Regierung plant Umsiedlung von Gaza-Bewohnern

upday.com 5 godzin temu
Der US-Präsident hatte bereits im Februar den Gazastreifen für sich beansprucht. Mark Schiefelbein/AP/dpa

Die US-Regierung soll laut der «Washington Post» die Übernahme des Gazastreifens und eine Umsiedlung der dortigen Bevölkerung erwägen. Der Küstenstreifen solle für mindestens zehn Jahre unter eine von den USA verwaltete Treuhandgesellschaft gestellt werden.

Das Blatt beruft sich auf einen 38 Seiten langen Prospekt, der in der Regierung zirkuliere. Die zwei Millionen Einwohner sollen demnach entweder zum Ausreisen in ein anderes Land bewegt oder in abgesperrte Zonen innerhalb des Gazastreifens gebracht werden.

Megaprojekte und Investitionen geplant

Durch öffentliche und private Investitionen in sogenannte Megaprojekte sollen unter anderem Fabriken für Elektrofahrzeuge, Rechenzentren, Strandresorts und Hochhäuser zum Wohnen entstehen. Jeder Palästinenser, der bereit sei, den Gazastreifen zu verlassen, solle 5000 Dollar und ein Jahr lang Lebensmittel erhalten.

Der Plan trage den Namen GREAT Trust (Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation Trust). Er orientiere sich an den bereits im Februar vorgestellten Ideen von US-Präsident Donald Trump, den Gazastreifen in eine «Riviera des Nahen Ostens» zu verwandeln.

Internationale Kritik und Völkerrecht

Damals sorgte Trumps Vorstoß für einen internationalen Aufschrei und viel Kritik. Experten zufolge verstößt eine Vertreibung der Palästinenser aus dem Gazastreifen gegen das Völkerrecht.

Kritiker führen weiterhin an, dass massenhafte Umsiedlungen in andere Länder der Region ein destabilisierender Faktor und ein Sicherheitsrisiko für Nahost seien. Andere Kritiker äußerten Zweifel an der Finanzierung und Umsetzung.

Verwendete Quellen: "Washington Post"

(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.

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