US-Truppen nehmen Venezuelas Präsident Maduro fest - 55 Tote

upday.com 1 dzień temu
Bei dem US-Angriff in Caracas kamen Dutzende Menschen ums Leben. Ariana Cubillos/AP/dpa

Eine US-Militäroperation in Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen und zu einer militärischen Konfrontation geführt. Bei der Aktion am Samstag starben mindestens 55 Soldaten aus Kuba und Venezuela, die venezolanische Regierung spricht von bis zu 100 Toten – darunter auch Zivilisten.

200 US-Soldaten griffen Ziele in der Hauptstadt Caracas an und nahmen Maduro sowie seine Frau fest. Die US-Soldaten brachten beide in die USA, wo Maduro nun vor Gericht steht. Die US-Justiz wirft dem 63-Jährigen Drogenterrorismus und Kokainimport vor.

Kuba trauert um 32 getötete Sicherheitskräfte

Die kubanische Regierung veröffentlichte am Dienstag Namen, Dienstgrade und Alter von 32 getöteten Militärangehörigen – ihre Altersstruktur reicht von 26 bis 60 Jahren. Präsident Miguel Díaz-Canel schrieb auf X: «Ehre und Ruhm den tapferen kubanischen Kämpfern, die im Gefecht gegen Terroristen in imperialistischer Uniform gefallen sind.»

Die Kommunistische Partei Kubas erklärte: «Getreu ihrer Verantwortung für Sicherheit und Verteidigung erfüllten unsere Landsleute würdig und heldenhaft ihre Pflicht und fielen nach hartem Widerstand im direkten Kampf gegen die Angreifer oder infolge der Bombardierung der Einrichtungen.» Kuba ordnete eine zweitägige Staatstrauer an.

Außenminister Bruno Rodríguez warnte auf X, Kubaner seien bereit, ihr Leben zu geben. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt: «Viele Kubaner wurden gestern getötet, als sie versuchten, ihn zu beschützen.»

Venezuela ordnet einwöchige Staatstrauer an

Die venezolanischen Streitkräfte meldeten zunächst 24 getötete Soldaten. In einer Mitteilung hieß es: «In Gedenken: 24 Sterne wurden von der feigen Hand des Imperiums aus unserem bolivarischen Firmament gerissen.»

Am Mittwoch bestattete Venezuela Dutzende Soldaten in Caracas mit militärischen Ehren. Die venezolanische Flagge hüllte ihre Särge.

Die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez verkündete im Staatsfernsehen: «Ich habe beschlossen, zu Ehren und zum Gedenken an die jungen Frauen und Männer, die ihr Leben für die Verteidigung Venezuelas geopfert haben, sieben Tage der Staatstrauer anzuordnen.»

Innenminister Diosdado Cabello bezifferte die Gesamtzahl der Todesopfer später auf rund 100, darunter auch Zivilisten – etwa Frauen, die in ihren Häusern schliefen. Etwa 100 weitere Menschen trugen Verletzungen davon. Unabhängige Überprüfung dieser Angaben war nicht möglich. US-Medien berichteten unter Berufung auf Regierungskreise von etwa 75 Toten.

Internationale Reaktionen gespalten

Bei einer Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten am Dienstag verteidigte US-Botschafter Leandro Rizzuto die Operation als «gezielte Strafverfolgungsmaßnahme» gegen einen «angeklagten Kriminellen». Er betonte: «Die USA haben Venezuela nicht überfallen.» Präsident Trump habe Maduro mehrfach Auswege angeboten – die Aktion habe ein Hindernis für die Demokratie beseitigt.

Kolumbiens Vize-Außenminister Mauricio Jaramillo verurteilte den Einsatz als «klaren Verstoß gegen das Völkerrecht» und nannte ihn «äußerst besorgniserregend». Während Rizzutos Rede unterbrach Medea Benjamin von der US-Friedensorganisation Code Pink die Sitzung und rief: «Die Mehrheit ist dagegen! Hände weg von Venezuela!»

Vor dem Tagungsort demonstrierten Aktivisten mit Schildern: «Kein Krieg gegen Venezuela» und «Arepas statt Bomben».

Kubanische Kräfte seit Jahren in Venezuela

Experten gehen davon aus, dass kubanische Sicherheitskräfte und Geheimdienstler seit vielen Jahren in Venezuela stationiert sind. Sie dienten als Leibwächter für Maduro und sollten die Disziplin in den venezolanischen Streitkräften aufrechterhalten. Venezuela und Kuba arbeiten seit Jahren eng in strategischen Bereichen zusammen, darunter Verteidigung und Energie – Kuba erhält seit 2000 subventioniertes Öl aus Venezuela.

Das venezolanische Militär bekräftigte am Montag auf Instagram sein Gelöbnis, «nicht zu ruhen, bis wir unseren rechtmäßigen Präsidenten befreit, die aus dem Ausland operierenden Terroristengruppen vollständig zerschlagen und sichergestellt haben, dass Ereignisse wie diese niemals wieder unseren souveränen Boden beschmutzen».

Das Pentagon teilte mit, alle 200 eingesetzten US-Soldaten seien unverletzt geblieben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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