Am Donnerstag drohen an Schulen in Baden-Württemberg massive Unterrichtsausfälle. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angestellte Lehrkräfte im Südwesten zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. Es werden tausende Unterrichtsstunden ausfallen.
Rund zehn Prozent der etwa 120.000 Lehrkräfte im Südwesten sind angestellt und damit streikberechtigt. Falls sie dem Aufruf folgen, könnten rund 5.000 Unterrichtsstunden entfallen. Das Kultusministerium Baden-Württemberg rechnet jedoch nicht mit flächendeckenden Schulausfällen. Schüler und Eltern müssen sich dennoch auf einzelne Unterrichtsausfälle einstellen.
Kundgebung in Mannheim geplant
Die GEW erwartet bis zu 2.000 Teilnehmer bei einer Kundgebung in Mannheim. Die Veranstaltung beginnt vor dem Schloss, führt in einem Demonstrationszug zum Wasserturm und endet dort mit einer weiteren Kundgebung. Auch Teilnehmer aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern werden erwartet.
Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Einkommen oder mindestens 300 Euro mehr. Die Gewerkschaft Verdi verhandelt für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder – ausgenommen Hessen, das eigene Verhandlungen führt. Bundesweit sind rund 2,2 Millionen Beschäftigte von den Forderungen betroffen.
Die Verhandlungsergebnisse sollen auch auf etwa 1,3 Millionen Landes-Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden. Die Mehrheit der Lehrkräfte im Südwesten ist jedoch verbeamtet und besitzt kein Streikrecht – deshalb können nur angestellte Lehrerinnen und Lehrer am Warnstreik teilnehmen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









