Warum Ittrich beim Mainz-Elfmeter nicht zum Monitor ging - obwohl VAR nichts auflösen konnte

upday.com 3 godzin temu
Schiedsrichter überprüft VAR-Entscheidung bei umstrittener Elfmeterentscheidung (Symbolbild) (Photo by Crystal Pix/MB Media/Getty Images) Getty Images

Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich hat indirekt einen Fehler bei einer umstrittenen Elfmeterentscheidung eingeräumt. Im Spiel zwischen dem FSV Mainz 05 und dem FC Augsburg (2:0) hatte Ittrich einen Strafstoß nach einem Zweikampf zwischen Elvis Rexhbecaj und Stefan Bell gepfiffen. Die Entscheidung wurde nach minutenlanger VAR-Überprüfung bestätigt – obwohl der Video-Assistent keinen eindeutigen Kontakt nachweisen konnte.

In der Sendung «Doppelpass» auf Sport1 äußerte sich Ittrich nun selbstkritisch zu seiner Entscheidung. «Als ich die Bilder angesehen habe, ist mir schnell bewusst geworden, dass sie nicht zu dem passen, was ich wahrgenommen habe. Da haben wir keine Argumente mehr. Natürlich bin ich überhaupt nicht zufrieden damit», sagte der Referee.

Ittrich erklärte, er habe während der langen VAR-Überprüfung Kontakt mit dem Video-Assistenten gehabt. «Er hat mir gesagt, dass sie nicht auflösen können, ob es einen Kontakt gegeben hat oder nicht», so Ittrich. In diesem Moment habe er sich gefragt, ob er nicht selbst zum Monitor an der Seitenlinie gehen sollte.

Seine Entscheidung dagegen begründete er mit den fehlenden eindeutigen Bildern: «Allerdings war die Frage, ob mir der Videobeweis die Bilder liefern könnte, um überzeugt zu sein. Das wurde verneint. Deswegen bin ich nicht rausgegangen. Vielleicht hätte ich es selbst initiieren sollen.»

Scharfe Kritik aus Augsburg

Augsburgs Trainer Manuel Baum hatte die Entscheidung unmittelbar nach Abpfiff heftig kritisiert. «Man sieht in keinem Bild eine Berührung, da bewegt sich nicht einmal ein Stutzen. Man sieht nur einen Spieler, der hinfällt. Da wäre es das Mindeste gewesen, dass der Schiedsrichter rausgeschickt wird, um sich das selbst anzuschauen», sagte Baum.

Er bezeichnete es als «aberwitzig, dass ein nicht sichtbarer Kontakt dazu führt, dass die Entscheidung bestehen bleibt». Ittrich zeigte Verständnis für die Verärgerung: «Ich kann den Frust des FC Augsburg verstehen.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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