Was Bahnreisenden ab März droht - GDL könnte unbefristete Streiks ausrufen

upday.com 5 godzin temu
Bei der Deutschen Bahn gehen die Tarifverhandlungen mit der Lokführergewerkschaft GDL am Montag weiter. (Archivbild) Christoph Soeder/dpa

Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben die vierte Verhandlungsrunde in ihrem Tarifkonflikt begonnen. Die Gespräche sollen fünf Tage dauern und bis Freitag laufen. Der bundeseigene Konzern hat bislang noch kein Angebot vorgelegt – könnte dies aber nun tun.

Die GDL fordert acht Prozent mehr Geld für ihre Mitglieder. Davon sollen 3,8 Prozent über eine direkte Lohnerhöhung kommen. Die restliche Steigerung will die Gewerkschaft durch eine Umstrukturierung des Tarifsystems erreichen, unter anderem durch die Einführung einer neuen Gehaltsstufe. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

Friedenspflicht bis Ende Februar

Im gesamten Februar gilt eine Friedenspflicht. Die GDL darf in diesem Zeitraum keine Streiks ausrufen. Sollte die aktuelle Verhandlungsrunde scheitern, ist für die letzte Februarwoche eine weitere fünftägige Gesprächsrunde angesetzt.

Kommt es bis Ende Februar zu keiner Einigung, könnte die Auseinandersetzung schnell eskalieren. Die GDL könnte dann eine Urabstimmung über unbefristete Streiks einleiten und ab März zu längeren Arbeitsniederlegungen aufrufen. Dies würde zu erheblichen Einschränkungen für Bahnreisende führen.

Beide Seiten betonen jedoch, dass prinzipiell genug Zeit für einen Kompromiss vorhanden sei. Die Gewerkschaft hatte die Bahn bereits vor der vorherigen Verhandlungsrunde vergangene Woche aufgefordert, ein Angebot vorzulegen – was damals nicht geschah.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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