Weltberühmter Trevi-Brunnen in Rom kostet ab Montag zwei Euro Eintritt

upday.com 3 godzin temu
Der Besuch des Trevi-Brunnens kostet Touristen künftig zwei Euro. (Archivbild) Andrew Medichini/AP/dpa

Ab Montag verlangt die Stadt Rom zwei Euro Eintritt für den weltberühmten Trevi-Brunnen. Die neue Regelung soll die Besucherströme besser lenken und der Überfüllung an der klassischen Sehenswürdigkeit entgegenwirken. Betroffen sind auch die Massenzio-Villa und vier bisher kostenlose Museen wie das Museo Napoleonico.

Die Tickets können online über eine eigens eingerichtete Website in Englisch und Italienisch, direkt vor Ort am Brunnen-Eingang in der Via della Stamperia oder an Touristeninformationen gekauft werden. Am Eingang wird es zwei getrennte Warteschlangen geben – für Online-Käufer und für Vor-Ort-Käufer. Der kostenpflichtige Zugang gilt für die enge Passage direkt am Wasserbecken, der große Platz davor bleibt frei zugänglich.

Tausende Besucher täglich

Rund 30.000 Menschen besuchen den Trevi-Brunnen täglich, an manchen Tagen sind es laut Stadt bis zu 70.000. Die dichten Menschenmassen wurden oft als «Schlacht um das beste Selfie» beschrieben. Seit über einem Jahr dürfen sich maximal 400 Personen gleichzeitig an der Anlage aufhalten. Bis Mitte Februar wird eine Einzäunung um das Becken errichtet.

Bürgermeister Roberto Gualtieri verkündete das Zwei-Euro-Ticket bereits im vergangenen Dezember: «Das Ziel ist es, die Qualität des Erlebens und der Nutzung unseres kulturellen Erbes zu verbessern und der Überfüllung entgegenzuwirken.» Die Stadt erwartet durch die neue Regelung auch mehr Sicherheit – weniger Gedränge bedeutet weniger Gelegenheiten für Taschendiebe und weniger Konflikte zwischen Touristen.

Venedig verlangt bis zu zehn Euro

Venedig hatte 2024 bereits eine Eintrittsgebühr für Kurzbesucher eingeführt: An 60 Tagen zwischen Anfang April und Ende Juli mussten Tagesgäste zehn Euro zahlen, bei Buchung mindestens drei Tage im Voraus fünf Euro. Übernachtungsgäste waren befreit. Rom, Venedig und Florenz verzeichnen Rekord-Besucherzahlen, was zu überfüllten Attraktionen und verstopften Straßen führt.

Kulturstadtrat Massimiliano Smeriglio betonte, Rom sei eine Stadt, «die nicht nur den Touristen gehört, sondern vor allem den Römern». Römer selbst sind von der Zwei-Euro-Gebühr befreit. Kritiker warnen allerdings vor einer Monetarisierung historischer Stätten und befürchten, dass Städte zu «riesigen Themenparks» für Touristen werden könnten. Der Overtourismus belastet auch Einheimische durch überfüllte öffentliche Räume, Verkehrsstaus und steigende Lebenshaltungskosten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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