Eine deutliche Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland hält Fasten für gesundheitlich sinnvoll. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit können sich 85 Prozent der unter 30-Jährigen einen bewussten Verzicht auf Genussmittel und Konsumgüter vorstellen. Die Ergebnisse zeigen einen klaren Trend: Die Zustimmung zum Fasten in dieser Altersgruppe ist innerhalb von zwei Jahren von 76 auf 85 Prozent gestiegen. Die Fastenzeit 2026 beginnt am 18. Februar.
Alkohol steht mit 75 Prozent ganz oben auf der Verzichtsliste der Befragten, gefolgt von Süßigkeiten mit 71 Prozent und Fleisch mit 52 Prozent. Weitere häufig genannte Verzichtsoptionen sind Rauchen (48 Prozent), Fernsehkonsum (37 Prozent) sowie Smartphone und Internet (27 Prozent).
Insgesamt betrachten 70 Prozent aller Befragten Fasten aus gesundheitlicher Sicht als sinnvoll. Rund die Hälfte hat bereits mehrfach gefastet, 15 Prozent haben einmal gefastet. Die niedrigste Fastenmotivation zeigen Menschen über 60 Jahre – nur 62 Prozent können sich einen Verzicht vorstellen.
Bildung spielt eine Rolle
Beim Fleischverzicht zeigen sich deutliche Altersunterschiede: 66 Prozent der unter 30-Jährigen können sich vorstellen, während der Fastenzeit auf Fleisch zu verzichten, bei den über 60-Jährigen sind es nur 48 Prozent. Auch der Bildungsgrad beeinflusst die Einstellung: 75 Prozent der Befragten mit Abitur oder Hochschulabschluss bewerten Verzicht als sinnvoll, während es bei Menschen mit Hauptschulabschluss nur 51 Prozent sind.
Die christliche Fastenzeit umfasst 46 Tage vor Ostern, davon 40 Fastentage und sechs fastenfreie Sonntage. Sie dient traditionell dem bewussten Verzicht auf Genussmittel und Konsumgüter.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







