CIA widerspricht Russland: Trump glaubt nicht mehr an Angriff auf Putin

upday.com 1 dzień temu
Die Ukraine hat nach Erkenntnissen von US-Sicherheitsbeamten nicht die Residenz von Kremlchef Putin angegriffen - auch Trump sieht das nun so. (Archivfoto) Evgeniy Maloletka/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump glaubt nicht mehr an einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Residenz von Wladimir Putin. «Ich glaube nicht, dass dieser Angriff stattgefunden hat», sagte Trump am Sonntag an Bord der Air Force One auf dem Rückflug nach Washington. Der republikanische Präsident stützt sich dabei auf Erkenntnisse der US-Geheimdienste. Die Kehrtwende widerspricht seiner früheren Position vom 30. Dezember, als er den angeblichen Angriff noch kritisiert hatte.

Russland hatte behauptet, die Ukraine habe in der Nacht zum 30. Dezember die Residenz Putins in der Region Nowgorod mit 91 Langstreckendrohnen angegriffen. Die russische Luftabwehr habe alle Drohnen zerstört, so Moskau. Außenminister Sergej Lawrow sprach von einem «terroristischen Angriff» und kündigte «Vergeltungsmaßnahmen» an.

Ukraine und CIA widersprechen

Die Ukraine wies die russischen Vorwürfe umgehend zurück. Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte die Anschuldigungen «verdammten Schwachsinn der Russischen Föderation». Moskau suche nach Gründen, den Krieg fortzusetzen, «weil sie diesen Krieg nicht beenden wollen», so Selenskyj.

Der US-Auslandsgeheimdienst CIA kam wenige Tage nach den russischen Behauptungen zu dem Schluss, dass die Ukraine weder Putin noch seine Residenzen angegriffen hat. Auch zahlreiche westliche Staaten bestreiten die russische Darstellung. Experten äußerten Zweifel an Putins Behauptungen und verwiesen auf dünne Beweislage sowie umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen rund um die Residenz.

Trumps Positionswechsel

Trump hatte zunächst eine andere Haltung eingenommen. Nach einem Telefonat mit Putin am 30. Dezember zeigte er sich verärgert über den angeblichen Angriff. «Es ist eine Sache, offensiv zu sein, weil sie offensiv sind. Es ist eine andere Sache, sein Haus anzugreifen», sagte Trump damals. Putin habe ihm von dem angeblichen Angriff berichtet und sei «sehr wütend» gewesen.

Die russischen Vorwürfe kamen zu einem kritischen Zeitpunkt. Selenskyj war kurz zuvor nach Florida gereist, um mit Trump über einen 20-Punkte-Friedensplan zu diskutieren. Die US-Regierung arbeitet derzeit an einem Plan zur Beendigung des Krieges. Europäische Vertreter argumentieren, Russlands Behauptungen dienten dem Versuch, den Friedensprozess zu untergraben.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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