CSU attackiert Ramelow nach Hymnen-Vorstoß - ungeeignet für Amt

upday.com 7 godzin temu
CDU-Politiker singen die deutsche Nationalhymne während des Parteitags in Berlin (Symbolbild) (Photo by JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images) Getty Images

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) sorgt mit seinem Vorschlag für eine neue deutsche Nationalhymne für heftige Kontroversen. Der ehemalige thüringische Ministerpräsident begründete seinen Vorstoß mit den Worten: «Ich kenne viele Ostdeutsche, die die Nationalhymne aus vielerlei Gründen nicht mitsingen.»

Ramelow äußerte sich kritisch über die derzeitige dritte Strophe des Deutschlandlieds. Er behauptet, dass Menschen in Ostdeutschland eine andere Beziehung zu nationalen Symbolen hätten als Westdeutsche.

Konkrete Alternativen vorgeschlagen

Als Alternative schlägt Ramelow Bertolt Brechts «Kinderhymne» vor. Das Gedicht beginnt mit den Zeilen «Anmut sparet nicht noch Mühe» und wurde von dem berühmten Dramatiker als Gegenentwurf zur offiziellen Hymne verfasst.

Ramelows Pläne gehen noch weiter: Er möchte auch ein Referendum über eine neue deutsche Flagge abhalten. Diese weitreichenden Änderungen der nationalen Symbole stoßen parteiübergreifend auf massiven Widerstand.

Scharfe Kritik aus der Union

CSU-Generalsekretär Martin Huber griff Ramelow scharf an: «Wer Deutschlands Nationalsymbole austauschen will, ist als Bundestagsvizepräsident ungeeignet.» Der Vorwurf lautet, Ramelow verletze seine Pflicht zur Neutralität in diesem wichtigen parlamentarischen Amt.

Die Kritiker sehen in Ramelows Vorstoß einen unpassenden politischen Vorstoß, der die Spaltung zwischen Ost und West vertiefen könnte. Verfassungsrechtler warnen vor den komplexen rechtlichen Hürden für solche fundamentalen Änderungen.

(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.

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