Proteste gegen Luxus-Zulagen für Politiker sind in Indonesien drastisch eskaliert: Demonstranten haben ein Regionalparlament in Brand gesetzt. Bei den Unruhen kamen mindestens drei Menschen ums Leben.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der FAZ in der Stadt Makassar. Das brennende Parlamentsgebäude ist zum Symbol der wachsenden Unzufriedenheit mit der Politik geworden.
Anhaltende Proteste im ganzen Land
Die Demonstrationen richten sich gegen umstrittene Luxus-Zulagen für Politiker. Die Bevölkerung kritisiert die hohen Ausgaben für Privilegien der politischen Elite, während viele Bürger mit wirtschaftlichen Problemen kämpfen.
Laut FAZ dauern die Proteste bereits seit mehreren Tagen in verschiedenen Regionen Indonesiens an. Die Brandstiftung am Parlamentsgebäude markiert eine neue Eskalationsstufe der Anti-Regierungs-Demonstrationen.
Angriff auf demokratische Institutionen
Nach Einschätzung der Tagesschau stellt die Gewalt eine bedeutende Eskalation dar. Der Angriff auf das Parlamentsgebäude als Symbol demokratischer Institutionen zeigt die Tiefe der politischen Spannungen im Land.
Die indonesische Regierung steht nun vor der Herausforderung, sowohl die Sicherheit zu gewährleisten als auch auf die Forderungen der Demonstranten zu reagieren.
(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.