Derby-Drama: HSV-Fans verbrennen geraubte St. Pauli-Utensilien

upday.com 7 godzin temu
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Nach 14 Jahren trafen HSV und St. Pauli wieder in einem Bundesliga-Spiel aufeinander. Das Hamburger Stadtderby endete mit einem 2:0-Sieg für St. Pauli im Volksparkstadion. Nach Angaben von Welt war es das erste Bundesliga-Aufeinandertreffen der Stadtrivalen seit dieser Zeit.

Etwa eine halbe Stunde nach Abpfiff fingen TV-Kameras einen Brand auf der Nordtribüne ein. HSV-Fans hatten vorsätzlich geraubte Fan-Utensilien der St. Pauli-Anhänger angezündet. Die Feuerwehr löschte den Brand, Verletzte gab es keine.

Sky-Moderatorin Katharina Kleinfeldt unterbrach die Spielanalyse und sagte mit besorgter Miene: «Inzwischen brennt es dahinten beim HSV. Ich hoffe, dass da alles gutgeht. Da werden sicherlich die Verantwortlichen gut vorbereitet sein, um das Ganze in den Griff zu bekommen.»

Koordinierte Aktion der Ultras

Mehrere hundert schwarz gekleidete HSV-Fans standen noch im Block, als sie kurz vor 23 Uhr scheinbar auf Kommando den Kleiderhaufen anzündeten. Wie BILD berichtet, rückten sechs Feuerwehrleute mit Schläuchen an, um die Flammen zu löschen. Anschließend verließen die Fans geschlossen das Stadion.

Ihre «Beute» hatten sie bereits während des Spiels präsentiert. In der zweiten Hälfte zeigten sie auf einem weißen Laken Pullis, Schals und Jacken vom Stadtrivalen. Der Raub von Fan-Artikeln gegnerischer Mannschaften und deren symbolisches Anzünden ist in Ultra-Kreisen keine Seltenheit.

Friedlicher Verlauf trotz Hochrisiko-Einstufung

Bis auf das Verbrennen der Fanutensilien verlief das Derby friedlich. Die Polizei hatte das Spiel als Hochrisiko-Partie eingestuft und 1900 Beamte mit Unterstützung aus anderen Bundesländern sowie der Bundespolizei im Einsatz.

Polizeipräsident Falk Schnabel zeigte sich zufrieden: «Tausende Anhängerinnen und Anhänger beider Mannschaften haben gezeigt, dass wir in Hamburg unser Derby friedlich und fair feiern können. Wir sind mit dem Verlauf des Abends aus polizeilicher Sicht bis hierhin sehr zufrieden. Dank des überwiegend besonnenen und disziplinierten Verhaltens der Fans verliefen Spiel, An- und Abreise ohne große Probleme.»

Vor dem Spiel hatten beide Seiten mit Fan-Märschen ihre Leidenschaft gezeigt. Etwa 7500 HSV-Fans zogen von Altona-Altstadt zum Volksparkstadion, 3500 St. Pauli-Fans starteten ihren Marsch vom Stadtteil St. Pauli. Beide Züge erreichten das Stadion ohne Zwischenfälle.

(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.

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