Deutschland ruft Staatsangehörige aus Iran zurück

upday.com 5 godzin temu
Die deutsche Botschaft in Teheran könne derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe leisten, teilte das Auswärtige Amt mit. (Archivbild) Michael Gruber/AP/dpa

Das Auswärtige Amt hat deutsche Staatsangehörige aufgefordert, den Iran zu verlassen. Gleichzeitig warnte das Ministerium vor Reisen in das Land.

Die deutsche Botschaft in Teheran könne derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe leisten, teilte das Auswärtige Amt mit. Hintergrund ist die Zuspitzung des Atomstreits mit dem Iran.

Snapback-Mechanismus ausgelöst

Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben wegen wiederholter iranischer Verstöße gegen das Atomabkommen den sogenannten Snapback-Mechanismus ausgelöst. Dieser dient dazu, den Iran bei Nichteinhaltung seiner Verpflichtungen im Rahmen des Wiener Atomdeals von 2015 wieder mit Sanktionen belegen zu können.

Iranische Regierungsvertreter hätten in der Vergangenheit für diesen Fall mit Konsequenzen gedroht. Daher könne nicht ausgeschlossen werden, dass deutsche Interessen und Staatsangehörige im Iran von Gegenmaßnahmen betroffen sein werden, so das Auswärtige Amt.

Kritik aus Teheran

Nachdem das Atomabkommen faktisch nicht mehr umgesetzt wird, hat Teheran die Snapback-Maßnahme als illegitim kritisiert. Das Wiener Atomabkommen war 2015 geschlossen worden, um Irans Atomprogramm zu begrenzen.

(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.

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