Die deutsche Wirtschaft hat ihren konjunkturellen Tiefpunkt überwunden. Das Ifo-Institut meldete am Dienstag in München, dass die Auslastung der verfügbaren Produktionskapazitäten im Januar auf 83,6 Prozent gestiegen ist. Die positive Entwicklung setzt sich damit seit Mitte 2025 fort.
Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser erklärte: «Den konjunkturellen Tiefpunkt hat die deutsche Wirtschaft offenbar hinter sich gelassen und steht am Beginn einer Erholung.» Allerdings liegt die Auslastung noch über zwei Prozentpunkte unter dem langfristigen Durchschnitt von 85,8 Prozent seit 1991.
Wollmershäuser ergänzte: «Allerdings liegt der Auslastungsgrad immer noch um über zwei Prozentpunkte unter seinem langfristigen Durchschnitt.» Die Erholung hat demnach begonnen, aber die Wirtschaft ist noch nicht auf Normalniveau zurückgekehrt.
Dienstleister stark, Industrie schwächer
Der Dienstleistungssektor zeigt sich besonders robust: Mit 89,5 Prozent liegt die Kapazitätsauslastung im Januar sogar über dem langfristigen Durchschnitt von 88,7 Prozent. Dies deckt sich mit der optimistischen Stimmung unter Dienstleistern.
Die Industrie hinkt dagegen hinterher. Ihre Auslastung erreichte im Januar nur 77,5 Prozent – deutlich unter dem langfristigen Schnitt von 83,2 Prozent. Am schwächsten ausgelastet ist die Textil- und Lederindustrie, während die Autoindustrie die höchste Auslastung verzeichnet.
Das Bauhauptgewerbe nutzt aktuell 66,6 Prozent seiner Kapazitäten. Das Ifo-Institut führt den zeitweisen Rückgang auf ungünstige Witterungsbedingungen zurück: «dieser zeitweise Rückgang ist aber aufgrund des vielerorts ungünstigen Wetters nicht verwunderlich».
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









