Gewalt in Partnerschaften trifft Männer und Frauen nahezu gleich oft, zeigt BKA-Studie

upday.com 2 godzin temu
Das BKA veröffentlicht eine Studie zu häuslicher Gewalt in Deutschland (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Männer und Frauen erleben psychische und physische Gewalt in Partnerschaften in fast gleichem Umfang. Das zeigt eine Studie des Bundeskriminalamts (BKA), die am Dienstag veröffentlicht wurde. Der entscheidende Unterschied: Frauen werden häufiger Opfer, empfinden größere Angst und bewerten die Gewalttaten als schwerwiegender.

Die Zahlen der vergangenen fünf Jahre zeigen ein nahezu ausgeglichenes Bild. 23,8 Prozent der Frauen und 23,3 Prozent der Männer erlebten psychische Gewalt in der Partnerschaft. Bei physischer Gewalt liegt der Anteil betroffener Frauen bei 5,2 Prozent, bei Männern bei 6,1 Prozent.

Über die gesamte Lebensspanne betrachtet haben 48,7 Prozent der Frauen psychische Gewalt erfahren. Bei Männern sind es 40,0 Prozent.

Niedrige Anzeigeraten

Die Dunkelziffer bleibt hoch. Psychische Gewalt wird in weniger als drei Prozent der Fälle angezeigt. Bei physischer Gewalt erstatteten 2,7 Prozent der betroffenen Frauen und 3,5 Prozent der betroffenen Männer Anzeige.

Deutliche Unterschiede bei sexueller Gewalt

Bei sexueller Belästigung und Übergriffen zeigen sich markante geschlechtsspezifische Unterschiede. 36,3 Prozent der Frauen erlebten in den vergangenen fünf Jahren sexuelle Belästigung, bei Männern waren es 16,3 Prozent. Sexuellen Übergriffen waren 4,0 Prozent der Frauen und 1,4 Prozent der Männer ausgesetzt.

Für die Studie "Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag" befragte das BKA gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Familienministerium zwischen Juli 2023 und Januar 2025 fast 15.500 Menschen. Die Erhebung gilt als repräsentativ und bietet erstmals eine umfassende geschlechterübergreifende Perspektive auf Gewalterfahrungen in der Bevölkerung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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