Ermittler in Niedersachsen haben am Donnerstag Razzien gegen sechs mutmaßliche Rechtsextremisten in fünf Bundesländern und der Schweiz durchgeführt. Gegen den 43-jährigen Hauptverdächtigen erließ das Amtsgericht Göttingen einen Haftbefehl wegen Handels mit volksverhetzenden Tonträgern, rechtsextremistischen Artikeln, verbotenen Dopingmitteln und verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie Verstößen gegen das Waffengesetz. Er wurde unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Mehr als 100 Einsatzkräfte durchsuchten Objekte in Niedersachsen, Thüringen, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Schweiz. Die Beamten stellten dabei tausende rechtsextreme CDs und Schallplatten, große Mengen an Szene-Artikeln, Dopingpräparate, Sprengmittel, Schlagringe und eine Schreckschusspistole sicher.
Netzwerk seit Februar 2025 unter Beobachtung
Die verdeckten Ermittlungen gegen die Verdächtigen laufen seit Februar 2025. Staatsanwaltschaft und Polizei in Göttingen koordinierten die Aktion. Der Hauptverdächtige soll die illegalen Waren im Ausland bestellt oder produziert haben. Die fünf weiteren Beschuldigten rekrutierte er nach Erkenntnissen der Ermittler, um die Ware in seinem Auftrag zu lagern und zu verkaufen.
Die Polizei Oldenburg war dem 43-Jährigen ursprünglich bei Ermittlungen gegen ein rechtsextremistisches Musiknetzwerk auf die Spur gekommen. Die Verdächtigen sollen auch Artikel der in Deutschland verbotenen Gruppen Blood & Honour und Combat 18 verkauft haben. Die Ermittlungen dauern an.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









