Polizei und Staatsanwaltschaft suchen per Haftbefehl eine 17-Jährige aus Castrop-Rauxel wegen Mordverdachts. Die Schülerin hatte im Januar einen gleichaltrigen Jugendlichen mit einem Messerstich in den Hals getötet und zunächst behauptet, sich gegen eine Vergewaltigung gewehrt zu haben. Doch die Auswertung ihres Handys zeigt laut Polizei und Staatsanwaltschaft: Die Tat war geplant und heimtückisch.
Die Jugendliche hatte zunächst zwei unterschiedliche Versionen geschildert. Zuerst sprach sie von einem Überfall auf dem Weg zur Fahrschule. Später räumte sie ein, den 17-Jährigen auf der Terrasse eines leerstehenden Hauses getroffen zu haben. Er sei aggressiv geworden, sie habe einen scharfen Gegenstand gegriffen und zugestochen – ohne Tötungsabsicht, wie sie beteuerte. Diese zweite Version passte zunächst zu den forensischen Spuren, weshalb sie wieder freigelassen wurde.
Handy-Daten überführen Verdächtige
Die Polizei wertete das Mobiltelefon der Schülerin umfangreich aus und brachte so die Wende. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft deuten die Daten darauf hin, dass die Tat geplant und heimtückisch war – von Notwehr keine Spur. Das Amtsgericht Dortmund erließ am 23. Januar einen Haftbefehl wegen dringenden Mordverdachts.
Neun Tage nach der Tat erschien die Mordkommission mit dem Haftbefehl an der Wohnadresse der Verdächtigen. Doch die 17-Jährige war verschwunden. Polizei und Staatsanwaltschaft fahnden nun öffentlich nach ihr.
Opfer starb am Tatort
Ein Autofahrer hatte das Opfer schwer blutend nahe des leerstehenden Hauses entdeckt. Der Jugendliche war bewusstlos und starb trotz Rettungsversuchen.
Auf einem Spielplatz in Tatnähe fand die Polizei ein Messer. Die Ermittler untersuchen es derzeit auf Spuren.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










