Der Goldpreis hat zu Wochenbeginn ein neues Rekordhoch erreicht und kletterte am Montag auf knapp 4.600 US-Dollar je Feinunze. Getrieben wird der Anstieg von zwei parallel laufenden Krisen: der eskalierenden Lage in Iran und einem zunehmenden Machtkampf um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve.
Händler führen den Preisanstieg bei Edelmetallen in erster Linie auf die angespannte Situation in Iran zurück. Massive Proteste, Internetabschaltungen und Berichte über Todesopfer verunsichern Anleger weltweit. Gleichzeitig schüren neue US-Arbeitsmarktdaten die Erwartung, dass die Federal Reserve die Zinsen senken könnte.
Nach dem anfänglichen Höchststand gab Gold am frühen Montagmorgen leicht nach auf 4.567 Dollar – ein Plus von 1,3 Prozent. Bereits am Freitag hatte die Feinunze bei rund 4.517 Dollar notiert und damit fast das bisherige Rekordhoch von knapp 4.550 Dollar erreicht. Über das gesamte Jahr 2024 legte Gold um rund 65 Prozent zu.
Silber mit massivem Jahresanstieg
Noch deutlicher fällt die Entwicklung bei Silber aus. Der Preis stieg am Montag um fast fünf Prozent auf 83,50 Dollar – nur knapp unter dem Rekordhoch von über 84 Dollar aus dem späten Dezember. Seit Jahresbeginn hat sich Silber um fast 150 Prozent verteuert. Das Metall profitiert dabei von seiner Doppelrolle als Krisenwährung und wichtiger Industrierohstoff für Künstliche Intelligenz, Robotik und Energie.
Machtkampf um die Fed-Unabhängigkeit
Neben der Iran-Krise sorgt ein eskalierender Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell für Verunsicherung an den Märkten. Das US-Justizministerium hat Vorladungen an die Notenbank verschickt und droht Powell mit einer Anklage. Die Vorwürfe beziehen sich auf angebliche Falschaussagen vor dem Senat im Zusammenhang mit Renovierungen der Zentralbankgebäude in Washington.
Powell weist die Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage zurück. Er wertet die Vorwürfe als Vorwand, um Einfluss auf die Arbeit der Federal Reserve zu nehmen. «Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann - oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird», erklärte der Fed-Chef.
Experten sehen in den wachsenden Zweifeln an der Unabhängigkeit der US-Notenbank einen zusätzlichen Treiber für den Goldpreis. Investoren flüchten verstärkt in sichere Häfen wie Edelmetalle, wenn politische Unsicherheiten zunehmen. Eine Feinunze entspricht dabei rund 31,1 Gramm.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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