Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen fordert eine flexiblere Organisation von Blutspenden in Deutschland. Schnee, Glätte und eine anhaltende Erkältungswelle hätten zu massiven Ausfällen bei Spendeterminen geführt, die Versorgungslage sei teilweise ernst. In einigen Regionen reichen die Blutvorräte bei einzelnen Blutgruppen nur noch für kurze Zeit.
Dahmen sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Schnee und Glätte sowie eine anhaltende Erkältungs- und Infektwelle haben dazu geführt, dass viele Blutspendetermine abgesagt wurden oder deutlich schlechter besucht waren.» Der Bundestagsabgeordnete und Arzt dringt darauf, widerstandsfähigere Versorgungsstrukturen aufzubauen.
Telemedizin als Lösung
Als Ausweg schlägt Dahmen den verstärkten Einsatz von Telemedizin vor. Nach einer Gesetzesänderung können Ärzte bei Blutspenden digital zugeschaltet werden, statt durchgehend vor Ort anwesend sein zu müssen. «Das könnte helfen, mehr Termine anzubieten, Ausfälle besser abzufedern und Spendeangebote flexibler zu machen – gerade dort, wo Personal knapp ist», so der Grünen-Politiker.
Allerdings fehlt noch eine Verordnung des Gesundheitsministeriums, um die Telemedizin in diesem Bereich sicher, rechtskonform und flächendeckend einzusetzen.
Dringender Appell
Dahmen betonte die kritische Bedeutung von Blutspenden: «Blutprodukte sind nicht künstlich herstellbar und nur begrenzt haltbar.» Deutschland benötigt täglich mindestens 15.000 Blutspenden für Operationen, Notfälle, Krebstherapien und die Versorgung chronisch kranker Menschen.
Der Grünen-Politiker appellierte an gesunde Menschen: «Wer gesund ist und spenden kann, sollte jetzt einen Termin wahrnehmen – das ist konkrete Hilfe, die Leben rettet.»
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.





