Südkoreas Ex-Präsident Yoon zu fünf Jahren Haft verurteilt

upday.com 2 godzin temu
Blauer Bus transportiert Ex-Präsident Yoon Suk Yeol zum Bezirksgericht Seoul (Symbolbild) (Photo by Jung Yeon-je / AFP via Getty Images) Getty Images

Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Bezirksgericht Seoul sprach den 65-Jährigen wegen Justizbehinderung schuldig – er hatte seine Verhaftung verhindert und Beweise gelöscht. In einem separaten Verfahren droht Yoon wegen des Vorwurfs des Aufruhrs sogar die Todesstrafe.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der konservative Politiker seine Festnahme aktiv behinderte. Dabei erhielt er Unterstützung durch den präsidialen Sicherheitsdienst. Zudem löschte Yoon mehrere belastende Dokumente.

Todesstrafe im zweiten Verfahren

Die Staatsanwaltschaft fordert in einem parallel laufenden Prozess die Todesstrafe gegen den Ex-Präsidenten. Dort lautet der Vorwurf auf Aufruhr. Das Urteil in diesem Verfahren soll am 19. Februar fallen. In Südkorea wird die Todesstrafe zwar noch verhängt, aber seit fast 30 Jahren nicht mehr vollstreckt.

Yoon hatte im Dezember 2024 wegen eines Budgetstreits mit der Opposition das Kriegsrecht ausgerufen und das Land damit in eine Staatskrise gestürzt. Er rechtfertigte die Maßnahme als Schutz der liberalen Ordnung Südkoreas. Die linke Opposition sei von Kommunisten mit Verbindungen nach China und Nordkorea unterwandert, behauptete Yoon – ohne dafür Beweise vorzulegen.

Internationale Investoren verunsichert

Die politischen Turbulenzen beschädigten den Ruf des ostasiatischen Tigerstaat erheblich. Internationale Investoren zeigten sich besorgt über die Stabilität des Landes und hielten Investitionen zurück. Südkorea galt im Westen zuvor als politisches und wirtschaftliches Vorbild in der Region.

Seit Sommer regiert Lee Jae Myung als neuer Präsident – ein langjähriger politischer Rivale des verurteilten Ex-Präsidenten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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