Trump droht Grönlands Premier: "Es wird ein großes Problem für ihn"

upday.com 3 godzin temu
Grönland soll sich nach Trumps Wunsch bald in die Liste der gekauften US-Gebiete einreihen. (Archivbild) Evgeniy Maloletka/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump (79) treibt die geplante Übernahme Grönlands mit einem hochrangigen Treffen im Weißen Haus voran. Heute Vormittag beraten amerikanische, dänische und grönländische Vertreter - darunter Vizepräsident JD Vance (41) und Außenminister Marco Rubio (54) - über Akquisitionsbedingungen. Parallel kündigte der Trump-Loyalist Randy Fine (51) an, ein Gesetz zur Annexion Grönlands im Kongress einzubringen. Trump geht dabei zunehmend aggressiv gegen Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen (34) vor.

Am Abend vor dem Treffen attackierte Trump den grönländischen Regierungschef scharf. «Ich weiß nicht, wer er ist, ich weiß nichts über ihn», sagte der Präsident über Nielsen. Als der Premier betonte, Grönland wolle nicht von den USA regiert werden und würde bei einer Wahl zwischen Washington und Kopenhagen Dänemark wählen, drohte Trump: «Es wird ein großes Problem für ihn werden.»

Die amerikanische Strategie hat sich deutlich verschärft. Das Weiße Haus postete am Dienstagvormittag auf X und Instagram eine Fotomontage, die Trump zeigt, wie er aus dem Oval Office auf eine riesige Grönland-Karte blickt. Am Sonntag hatte der Präsident an Bord der Air Force One erklärt, die USA hätten keine andere Wahl, als Grönland einzunehmen - andernfalls könnten Russland oder China die Insel besetzen.

Angst auf der Insel

Die Drohungen zeigen Wirkung auf die 56.000 Einwohner Grönlands. Wirtschaftsministerin Naaja Nathanielsen schilderte am Dienstag im britischen Parlament die Lage: «Die Menschen schlafen nicht, Kinder haben Angst, und im Moment ist es das alles beherrschende Thema. Und eigentlich können wir es nicht wirklich verstehen.» Nielsen bekräftigte in Kopenhagen: «Grönland will nicht Teil der USA sein. Wenn wir zwischen den USA und Dänemark wählen müssen, dann wählen wir Dänemark.»

Lange Tradition von Territorial-Käufen

Trumps Grönland-Ambitionen fügen sich in eine 250-jährige Geschichte amerikanischer Territorial-Expansion durch Käufe ein. Die USA verdoppelten 1803 ihre Fläche durch den Louisiana-Kauf von Frankreich für 15 Millionen Dollar - mehr als zwei Millionen Quadratkilometer vom Mississippi bis zu den Rocky Mountains. Heute macht dieses Gebiet etwa ein Viertel der US-Landfläche aus.

Spanien verkaufte 1819 Florida für fünf Millionen Dollar an Washington. Nach einem Krieg trat Mexiko 1848 die heutigen Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico sowie große Teile von Arizona und Colorado für 15 Millionen Dollar ab. 1854 folgten weitere Gebiete in Arizona und New Mexico für zehn Millionen Dollar.

Russland veräußerte 1867 Alaska für 7,2 Millionen Dollar zum Spottpreis. Im Karibischen Meer erwarb Amerika 1917 die Inseln Saint Croix, Saint John und Saint Thomas - damals Dänisch-Westindien, heute US Virgin Islands - von Dänemark für Gold im Wert von 25 Millionen Dollar. Der Kauf erfolgte aus Furcht, Deutschland könnte im Ersten Weltkrieg die Inseln nach einer möglichen Invasion Dänemarks kontrollieren.

Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg bot die Regierung unter Harry S. Truman Dänemark 100 Millionen Dollar in Gold für Grönland. Washington argumentierte, die weltgrößte Insel sei völlig wertlos. Ein Verkauf kam damals nicht zustande.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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