Der VfB Stuttgart verliert kurz vor Transferschluss seinen Stürmer Nick Woltemade (23) an Newcastle United. Die Engländer zahlen bis zu 90 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen für den Nationalspieler.
Trainer Sebastian Hoeneß (43) bezeichnet den Last-Minute-Abgang als «herben Verlust». Der Coach muss nun binnen weniger Tage sowohl einen Ersatz finden als auch das erste Heimspiel der Saison meistern.
Doppelte Defensivkrise vor Gladbach-Spiel
Neben dem Woltemade-Schock plagen den VfB massive Defensivprobleme. Abwehrchef Jeff Chabot (27) fällt mit Adduktorenproblemen aus, Luca Jaquez (22) laboriert an einem Nasenbeinbruch.
Gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) muss Hoeneß erneut auf die Notabwehr setzen. Ramon Hendriks (24) und Finn Jeltsch (19) hatten bereits im Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig die Innenverteidigung gebildet.
Zeitdruck bei der Ersatzsuche
Bis zum Transferschluss am 1. September bleiben dem VfB nur noch wenige Tage für einen Woltemade-Nachfolger. Nach Informationen der «Welt» stehen drei Kandidaten auf der Liste: Brajan Gruda, Bilal El Khannouss und Alexis Claude-Maurice.
Pikant: Bayern München hatte zuvor ebenfalls um Woltemade geworben, konnte aber nicht mit Newcastles Angebot mithalten. Der Stürmer entschied sich für die Premier League.
Angriff als beste Verteidigung
Hoeneß setzt gegen die spielstarken Gladbacher auf eine offensive Taktik. «Wir wollen intensiv spielen, aber auch schlau. Gladbach will den Gegner locken - da einen guten Mittelweg zu finden, wird die Herausforderung sein», sagte der Trainer.
Mit einem Sieg will der VfB mit gutem Gefühl in die Länderspielpause gehen. Dann könnte sich auch das Stuttgarter Lazarett wieder lichten.
(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.