Warum deutsche Handballer den Dänen nach EM-Silber plötzlich Angst machen

upday.com 2 godzin temu
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft blickt nach EM-Silber optimistisch auf die Heim-WM 2027 (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat im EM-Finale gegen Dänemark Silber geholt – und blickt bereits mit großem Optimismus auf die Heim-WM 2027. Trotz der Niederlage gegen den aktuellen Olympiasieger, Weltmeister und Europameister sieht sich das junge Team auf dem Sprung zur Weltspitze.

Torhüter Andreas Wolff zeigte sich nach dem Finale kämpferisch: «Nächstes Jahr spielen wir bei uns zu Hause. Vielleicht haben wir da die ein oder andere vorteilhafte Situation auf unserer Seite und schlagen dann die Dänen im Finale.» Der 34-Jährige blickte sogar noch weiter: «Vielleicht sind wir in zwei Jahren die Mannschaft, die es zu schlagen gilt.»

Das EM-Finale verfolgten knapp 13 Millionen Menschen im Fernsehen. Deutschland hielt 45 Minuten lang gegen den übermächtigen Gegner mit und holte die erste EM-Medaille seit zehn Jahren.

Jung und hungrig

14 von 18 Spielern im Silber-Kader sind jünger als 30 Jahre. Ein Drittel der Mannschaft – David Späth, Matthes Langhoff, Nils Lichtlein, Renars Uscins, Justus Fischer und Mathis Häseler – gewann vor zweieinhalb Jahren den U21-WM-Titel.

Torhüter Späth formulierte die Zielsetzung klar: «Ich hoffe, dass nächstes Jahr bei der Siegerehrung die Nationalhymne für uns gespielt wird.» Teammanager Benjamin Chatton betonte: «Wir sind heute enttäuscht, aber morgen wird der Hunger noch größer sein, die Dänen zu schlagen.»

Perspektive für ein Jahrzehnt

Bundestrainer Alfred Gislason, der seit 2020 im Amt ist, sieht enormes Potenzial: «Wenn man die Altersstruktur sieht, kann ein Großteil der Mannschaft noch zehn Jahre zusammenspielen. Diese Mannschaft hat die besten Perspektiven im Welthandball.» Zum Rückstand auf Dänemark sagte er: «Zu Dänemark fehlt nicht viel.»

Weltmeister-Trainer Heiner Brand zog einen historischen Vergleich: «Es ist die talentierteste deutsche Mannschaft seit 50 Jahren – vergleichbar mit unserer Weltmeistermannschaft von 1978. Sie gehört zu den Mitfavoriten auf den WM-Titel.»

Dänen nehmen deutsche Stärke ernst

Selbst die Dänen respektieren den Aufwärtstrend. Welthandballer Mathias Gidsel erklärte mit Blick auf die WM: «Wie sie bei diesem Turnier gespielt haben, ist unfassbar. Das macht mir ein bisschen Angst.» Besonders der Heimvorteil bei der WM in Köln bereite ihm Sorgen: «Jetzt ist die deutsche Mannschaft unser größter Gegner. Wir müssen akzeptieren, dass sie nah an uns dran sind.»

Gislason, der seit 1991 als Trainer arbeitet und dessen Vertrag bis nach der Heim-WM läuft, hatte während des Turniers auch Kritik erfahren. Nach einer Vorrundenniederlage gegen Serbien war sogar von einem Endspiel um seine Position die Rede. Routinier Rune Dahmke verteidigte ihn nach dem Halbfinale: «Er hat zwei Medaillen geholt. Ich weiß gar nicht, über was wir hier reden.»

Handball-Ikone Stefan Kretzschmar mahnte zur Besonnenheit. Man solle die Dänen nicht dämonisieren und warnte: «Indem wir immer wieder von der besten Mannschaft der Welt und von der unschlagbaren Truppe reden und damit schon den ersten Schritt zur Niederlage vorprogrammieren.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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