Die prominente demokratische US-Abgeordnete Ilhan Omar ist bei einem öffentlichen Auftritt in Minneapolis angegriffen worden. Ein Unbekannter besprühte die 43-Jährige mit einer Spritze, aus der eine nicht identifizierbare Substanz austrat. Sicherheitskräfte überwältigten den Täter und nahmen ihn fest. Der Angriff ereignete sich, während Omar den Rücktritt von Heimatschutzministerin Kristi Noem forderte - vor dem Hintergrund wochenlanger Unruhen in Minneapolis.
Omar ließ sich nicht einschüchtern und führte ihre Rede fort. «Ich werde meine Rede zu Ende führen», sagte sie. Angreifer sollten nicht das letzte Wort bekommen. «Wir bleiben widerstandsfähig - was auch immer sie vielleicht auf uns schleudern», betonte die Kongressabgeordnete.
Das Büro der Politikerin bestätigte später, dass der Täter eine Spritze verwendet hatte. Die Substanz bleibt weiterhin unidentifiziert.
Spannungen in Minneapolis
Unruhen prägen die Stadt seit Wochen. Sicherheitskräfte des Bundes setzen die rigorose Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump mit brutaler Härte durch. Sicherheitskräfte des Bundes töteten dabei zwei US-Bürger. Omar vertritt Minneapolis im Repräsentantenhaus in Washington.
Zielscheibe rechter Kritik
Omar sitzt seit 2019 im Kongress und gilt als linke Muslimin. Konservative Republikaner sehen in ihr ein beliebtes Feindbild.
Trump attackiert die Abgeordnete regelmäßig verbal und bezieht sich dabei auf ihre somalischen Wurzeln. Er suggerierte, sie solle nach Somalia zurückgehen, nannte sie «garstig» und machte sich über ihr Kopftuch lustig. Kritiker bezeichnen diese Attacken als rassistisch. Omar hat wiederholt Morddrohungen erhalten.
Die Abgeordnete floh als Achtjährige aus dem Krisenstaat Somalia und kam 1997 nach Minneapolis.
Nach dem Angriff meldete sie sich auf X zu Wort. Es gehe ihr gut, sie lasse sich von keinem «kleinen Unruhestifter» davon abhalten, ihre Arbeit zu tun. Sie dankte den Bürgerinnen und Bürgern ihres Wahlkreises für ihre Unterstützung.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.
