Zweiter Todesschuss in Minnesota: Gouverneur fordert Abzug von Tausenden Bundesbeamten

upday.com 3 godzin temu
Ein Mann starb durch Schüsse eines Beamten in Minneapolis. Abbie Parr/AP/dpa

Ein Bundesbeamter hat am Samstagmorgen in Minneapolis einen bewaffneten 37-jährigen Mann erschossen. Der Vorfall ereignete sich gegen 9 Uhr Ortszeit während einer Operation gegen einen gesuchten illegalen Einwanderer – und löste massive Proteste sowie scharfe Kritik von Minnesotas Gouverneur aus.

Der getötete Mann, ein weißer Bewohner von Minneapolis und vermutlich US-Staatsbürger, war laut US-Heimatschutzministerium mit einer halbautomatischen 9-Millimeter-Pistole bewaffnet. Das Ministerium veröffentlichte ein Foto der Waffe und erklärte, der Grenzschutzbeamte habe «Abwehrschüsse» abgegeben «um sein Leben und das Leben und die Sicherheit anderer Polizisten». Der Mann habe sich Versuchen widersetzt, ihn zu entwaffnen.

Widersprüchliche Angaben der Behörden

Bundes- und Lokalbehörden liefern unterschiedliche Darstellungen des Vorfalls. Das US-Heimatschutzministerium gab an, der Mann sei am Tatort für tot erklärt worden. Der Polizeichef von Minneapolis erklärte hingegen auf einer Pressekonferenz, der Mann sei mit mehreren Schusswunden ins Krankenhaus transportiert und dort für tot erklärt worden. Der Polizeichef bestätigte zudem, dass der Getötete berechtigt gewesen sei, eine Waffe zu tragen.

Viele Details bleiben ungeklärt: Wie genau sich die Schüsse ereigneten, warum der Mann am Tatort war und ob er eine Verbindung zu dem gesuchten Ausländer hatte, ist unklar.

Hintergrund der Operation

Die Bundesbeamten waren vor Ort, um einen Ausländer festzunehmen, der sich illegal in den USA aufhalten und wegen Körperverletzung gesucht worden sein soll. Der 37-Jährige näherte sich den Beamten während dieser Operation.

Scharfe Reaktionen und Proteste

Mindestens 300 Demonstranten versammelten sich am Tatort, wie die «New York Times» unter Berufung auf Augenzeugen berichtete. Bundesbeamte setzten Tränengas und Pfefferspray gegen die Protestierenden ein.

Gouverneur Tim Walz äußerte sich auf X scharf: «Minnesota hat es satt. Das ist abscheulich.» Er habe mit dem Weißen Haus gesprochen und forderte: «Zieht die Tausenden gewalttätigen, ungeübten Beamten aus Minnesota ab. Jetzt.» Die Stadtverwaltung von Minneapolis teilte mit, man sei über den Vorfall informiert worden und arbeite daran, Details zu sammeln.

Zweiter tödlicher Vorfall dieses Jahr

Es ist bereits der zweite tödliche Zwischenfall mit Bundesbeamten in Minnesota in diesem Jahr. Anfang Januar erschoss ein Beamter der Einwanderungsbehörde ICE die 37-jährige Renee Nicole Good in Minneapolis. Die Regierung berief sich auf Notwehr, während Demokraten und Demonstranten übermäßige Gewaltanwendung und mangelnde Transparenz bei den Ermittlungen kritisierten. Auch dieser Vorfall löste große Empörung und Proteste aus.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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