Abschiebungen in die Türkei verdoppelt: Linke warnen vor Repression gegen Oppositionelle

upday.com 2 godzin temu
Deutschland schob 2025 insgesamt 2.297 Menschen in die Türkei ab (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Deutschland hat im vergangenen Jahr 2.297 Menschen in die Türkei abgeschoben - mehr als doppelt so viele wie 2024. Die Türkei ist damit das wichtigste Ziel für Abschiebungen aus Deutschland. Die Linksfraktion im Bundestag kritisiert den starken Anstieg wegen der staatlichen Repression gegen Oppositionelle in der Türkei.

Insgesamt schob Deutschland 2025 rund 22.878 Menschen ab. Etwa jede zehnte Abschiebung ging in die Türkei.

Weitere wichtige Zielländer waren Georgien mit 1.690 Abschiebungen sowie Spanien. Auch nach Afghanistan wurden 83 Menschen abgeschoben, in den Iran 18 Personen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor.

Kritik an Abschiebungen

Clara Bünger, fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, wandte sich gegen Abschiebungen generell. Es sei falsch, Familien zu trennen, Kinder aus der Schule zu holen oder Betroffene direkt aus Krankenhäusern abzuholen. Besonders kritisierte sie die Entwicklung bei der Türkei: «Besonders kritikwürdig ist der enorme Anstieg der Abschiebungen in die Türkei, wo massenhaft Oppositionelle in den Gefängnissen sitzen.»

Hintergründe

Die Türkei war 2025 nach Afghanistan und Syrien das drittwichtigste Herkunftsland für Menschen, die in Deutschland erstmals Asyl beantragten. 11.919 Erstanträge kamen aus der Türkei.

Deutschland schickte viele Asylsuchende nach Spanien und in die Türkei zurück - wegen der Dublin-Regeln. Diese legen fest, welcher EU-Staat für ein Asylverfahren zuständig ist - in der Regel das Land, in dem Behörden den Asylsuchenden zuerst registrierten.

Die Zahl der Asylerstanträge in Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Mit 113.236 Erstanträgen lag sie 51 Prozent unter dem Vorjahr.

Die Abschiebungen in die Türkei zeigen dagegen einen konstanten Anstieg: 2023 waren es noch 875, 2024 dann 1.087 und im vergangenen Jahr 2.297.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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