Silvesterbrand: 14-Jährige identifiziert – 24 von 40 Opfern

upday.com 2 dni temu
Trauernde nehmen an einer Gedenkfeier für die Opfer des Brandes in Crans-Montana teil (Symbolbild) (Photo by JEAN-CHRISTOPHE BOTT / POOL / AFP via Getty Images) Getty Images

Schweizer Behörden haben 24 der 40 Todesopfer des Silvester-Brandes in Crans-Montana identifiziert. Unter den Opfern ist eine 14-jährige Schweizerin – das jüngste bisher identifizierte Opfer der Katastrophe in dem beliebten Skiort. Die Schweiz plant für den 9. Januar einen nationalen Trauertag mit Schweigeminute. Gleichzeitig laufen Ermittlungen gegen die Bar-Betreiber wegen fahrlässiger Tötung.

Die Kantonspolizei Wallis gab die Identität von 16 weiteren Opfern bekannt. Insgesamt wurden damit 24 der 40 Todesopfer identifiziert und deren Leichname den Familien übergeben. Unter den neu Identifizierten sind zehn Schweizer im Alter zwischen 14 und 31 Jahren, zwei 16-jährige Italiener, ein 16-jähriger italienisch-emiratischer Staatsbürger, ein 18-jähriger Rumäne, ein 18-jähriger Türke und ein 39-jähriger Franzose.

Bei dem Brand in der Bar "Le Constellation" waren in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen, 119 weitere wurden verletzt. Viele der Opfer sind Jugendliche und junge Erwachsene. Die Identifizierung der Leichen gestaltet sich schwierig, da viele Opfer schwere Brandverletzungen erlitten.

Ermittlungen gegen Bar-Betreiber

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hat Ermittlungen gegen die beiden französischen Betreiber der Bar eingeleitet. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung. Die Betreiber sagten dem Portal "20 Minuten": «Wir können weder schlafen noch essen, es geht uns allen sehr schlecht.» Sie wollten bei der Aufklärung helfen: «Wir werden alles tun, um mitzuhelfen, die Ursachen zu klären. Wir tun alles in unserer Macht Stehende.»

Einer der Bar-Betreiber sagte "24 heures", das Lokal sei in zehn Jahren nur dreimal kontrolliert worden. Nach Schweizer Vorschriften müssen öffentlich zugängliche Gebäude jedoch einmal jährlich überprüft werden. Der Bürgermeister von Crans-Montana wies Vorwürfe einer laxen Haltung bei Kontrollen zurück.

Nationaler Trauertag am 9. Januar

Bundespräsident Guy Parmelin kündigte einen nationalen Trauertag für den 9. Januar an. In Crans-Montana findet eine offizielle Gedenkfeier statt. Um 14 Uhr sollen landesweit die Kirchenglocken läuten, gefolgt von einer Schweigeminute. Parmelin sagte dem "Tagesanzeiger": «In diesem Moment der Stille können alle Menschen in der Schweiz – und weltweit – persönlich der Opfer der Katastrophe gedenken.»

Bereits am Sonntag hatten Hunderte Menschen an einem Schweigemarsch in Crans-Montana teilgenommen. In der Kapelle Saint-Christophe fand ein Gedenkgottesdienst statt. Vor der Bar entstanden ein Meer aus Blumen, Kerzen und Stofftieren.

Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass sprühende Partyfontänen auf Champagnerflaschen Schaumstoff an der Decke entzündeten. Das Feuer breitete sich daraufhin in kürzester Zeit aus. Deutschland nahm elf Schwerverletzte zur Behandlung auf, weitere Patienten wurden nach Italien, Frankreich, Belgien und Rumänien verlegt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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