Die Seattle Seahawks haben ihren zweiten Super-Bowl-Titel gewonnen. Im 60. Endspiel der NFL besiegten sie die New England Patriots deutlich mit 29:13 im Levi's Stadium in Santa Clara. Der Sieg ist eine späte Revanche für die bittere 24:28-Niederlage gegen die Patriots vor elf Jahren, die durch einen dramatischen Ballverlust in der Schlussphase besiegelt worden war.
Quarterback Sam Darnold führte sein Team souverän zum Triumph. Nach dem Schlusspfiff rief er den Fans zu: «Hey, macht mal Lärm für unsere Verteidigung». Der einst als Fehlgriff seiner Karriere geltende Spielmacher zeigte sich tief bewegt: «Es ist unglaublich. Alles, was passiert ist in meiner Karriere». Er fügte hinzu: «Alle meine Teamkollegen haben an mich geglaubt, ich habe an mich geglaubt wegen meiner Familie und Freunde. So lange du an dich glaubst, ist alles möglich.»
Rekord für Myers, MVP für Walker
Kicker Jason Myers steuerte fünf Field Goals zum Sieg bei und stellte damit einen Super-Bowl-Rekord auf. Die Seahawks führten zur Halbzeit bereits 9:0. Runningback Kenneth Walker III wurde zum wertvollsten Spieler des Finals gekürt. Er erlief 135 Yards mit Läufen von bis zu 30 Yards Länge und sorgte für spektakuläre Momente.
Die Patriots-Offense blieb lange harmlos. Quarterback Drake Maye leistete sich einen kapitalen Fehler, als ihm Verteidiger Julian Love den Ball stahl und abfing. Zehn Sekunden vor Ende des dritten Viertels zwangen die Seahawks-Verteidiger Derick Hall und Byron Murphy II einen weiteren Ballverlust der Patriots. Uchenna Nwosu nutzte eine Interception zum Touchdown und lief den Ball in die Endzone.
Patriots ohne Dampf
Die Patriots kamen erst zwölfeinhalb Minuten vor Schluss zum ersten Touchdown und verkürzen auf 7:19. RTL-Experte Sebastian Vollmer, selbst ehemaliger Super-Bowl-Champion mit New England, analysierte bereits beim Stand von 12:0: «Man merkt, dass die Luft raus ist bei den Patriots». Die Patriots verpassten den angestrebten siebten Titel, der ihr erster seit dem Abgang von Tom Brady gewesen wäre. Zuvor hatten sie sich den Rekord mit den Pittsburgh Steelers geteilt.
Bad Bunny begeistert in der Halbzeit
Sänger Bad Bunny aus Puerto Rico lieferte die Halbzeit-Show. Mit choreografierten Szenen, aufwendiger Bühnengestaltung und Tänzern mit Flaggen vieler Länder bot er eine atmosphärische Performance. Zum Abschluss erschien auf der Videowand eine Botschaft: «Kraftvoller als Hass ist nur Liebe». Unter den prominenten Gästen im Stadion waren Leonardo DiCaprio, Roger Federer, Jay-Z, Lady Gaga und Ricky Martin.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.
